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Malerei und Lichtkunst von Linda ten Dam und Nikola Dicke

Das GrenzBlickAtelier im ps-raum freut sich, das außergewöhnliche, grenzüberschreitende Projekt „De Vonk“ der beiden Künstlerinnen Nikola Dicke aus Deutschland und Linda ten Dam aus den Niederlanden ausstellen zu dürfen.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 27. September um 15.00 Uhr eröffnet. Alle Interessierten sind zur Vernissage herzlich eingeladen.

Wegen der Corona-Maßnahmen bitten wir um Anmeldung für die Vernissage via E-Mail info@grenz-blick.eu.

Es gilt Maskenpflicht im Ausstellungsraum.

 

Energie in Strömen und Schichtungen
Im Rahmen des grenzüberschreitenden Kunst-& Kulturprojekts taNDem zeigen Nikola Dicke und Linda ten Dam ihre gemeinsame künstlerische Arbeit, die auf einzigartige Weise das taNDem-Thema „Energie“ als farbig-dynamische Strömungen umsetzt. Hier verschmelzen wundersam Materialien wie Tinte, Farbe, Sand und Fasern auf mehrschichtigen Acrylglasplatten. Das Licht wird zum Mitspieler. Jeder Betrachter findet sich in einem eigenen emotionellen Abenteuer wieder, denn die Bilder verändern sich je nach Standposition. Die Professionalität der Künstlerinnen offenbart sich im Umgang mit den unterschiedlichen Materialien, der gegenseitigen Inspiration und der Lust am Experimentieren. Das Resultat der gemeinsamen Arbeit: Unverwechselbare Kunstwerke.

Lichtprojektionen
Neben den abstrakten, geschichteten Wandobjekten zeigen die Künstlerinnen auch ihre atemberaubenden Lichtprojektionen: Hier wird die Außenwelt zu einem energiegeladenen, farbexplosiven Tableau.  Der Besucher darf selbst in die Farbbilder tauchen – er wird dadurch eins mit der Lichtkunst.

An zwei Samstagabenden werde die Lichtprojektionen gezeigt:

10. Oktober, von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr

7. November, von 17.30 Uhr bis 20.00 Uhr.

Aktualisierte Zeiten finden Sie auf www.grenz-blick.eu.

De Vonk
Tim Pardijs hat den Text für ein Büchlein über „De Vonk – Energie in Strömen und Schichtungen“ geschrieben. Hier ein Auszug:

„Ein Ventilator eines Projektors wirbelt Luft auf, langes Haar weht im Luftstrom. Eine brummende Pumpe bringt Wasser in Bewegung, das aus einem Schlauch über einer Platte aus Acrylglas in ein Becken tropft. Es ist das Ende des Jahres 2019, und die Künstlerinnen Nikola Dicke und Linda ten Dam arbeiten in Lindas Atelier an ihrer taNDem-Ausstellung (…)

Für das Gemeinschaftsprojekt, das in mehrere Ausstellungen in Deutschland und den Niederlanden mündet, arbeiten die Künstlerinnen an (Acryl)-Glasplatten von 80 x 80, 50 x 50, 30 x 30 und 5 x 5 Zentimetern. Mit Tinte und Farbe von unterschiedlicher Konsistenz, die manchmal mit Fasern oder Sand angereichert und mit Wasser ergänzt sind, werden abstrakte Bilder aufgebracht. Die größten Tafeln werden vor einem weißen Hintergrund übereinander gelegt, so dass ein Bildobjekt mit mehreren Ebenen entsteht. Für den Betrachter ändert sich das Bild jedes Mal, wenn er sich an einen anderen Ort bewegt. Die Bilder der kleineren Tafeln werden über analoge Projektoren vergrößert auf Wände projiziert. Eine Besonderheit ist eine Wasserinstallation, eine Wand von 140 x 200 Zentimetern mit daran herunterfließendem Wasser, auf die Bilder projiziert werden. Die Zusammenarbeit zwischen Linda und Nikola erinnert an ein Perpetuum Mobile, das mythische Gerät, das nach dem Start immer in Bewegung bleibt und so Energie erzeugt. ‚Wir setzen jetzt Energie ein‘, sagt Linda, ‚die bald vor Ort im Kunstwerk zu sehen sein und etwas im Betrachter hervorrufen wird. Die Energie geht von uns über die Kunst bis zum Betrachter.‘ Neugier ist der Funke, der das Perpetuum Mobile von Linda und Nikola auslöst. Sie sind neugierig auf neue Formen und deren Herkunft: die Materialien.

Nikola: ‚Die Überraschung treibt mich an, das ist es, wonach ich suche: immer etwas Neues zu entdecken und neue Fragen zu stellen: Wenn ich dieses tue, was passiert dann mit dem Bild?‘

‚In der Tat: Überraschung‘, fügt Linda hinzu. ‚Ich bin immer wieder überrascht von den Farben: Wie sie sich mischen, wie die Farbe oder Tinte trocknet, wie das Wasser über das Bild fließt, diese fließenden Bewegungen sind immer anders als erwartet. Es entstehen schöne Dinge, von denen du vorher nicht wusstest, dass sie passieren können.‘“

Über taNDem
taNDem ist ein grenzüberschreitendes Kunst-und Kulturprojekt in der EUREGIO. Das Projekt läuft von 2018 bis 2021 und wird durch Mittel aus dem INTERREG V A-Programm Deutschland-Nederland finanziert. https://www.deutschland-nederland.eu
taNDem hat das Ziel deutsche und niederländische Künstler, Künstlerinnen und Kulturschaffende in Tandems zusammen zu bringen. Durch das Stimulieren der Zusammenarbeit möchte taNDem die Kunst- und Kulturszene im Grenzgebiet verstärken und ein nachhaltiges, grenzüberschreitendes Netzwerk aufbauen.

Ausstellungszeitraum: 27. September 2020 bis 8. November 2020;

Samstag & Sonntag: 3. & 4. Oktober von 14.00 – 17.00 Uhr

Samstag, 10. Oktober: 14.00 – 17.00 Uhr
zusätzlich für die LICHTINSTALLATION: 19.30 – 21.30 Uhr

Sonntag, 11. Oktober: 14.00 – 17.00 Uhr

Samstag & Sonntag: 17. & 18. Oktober von 14.00 – 17.00 Uhr

Samstag, 7. November: 14.00 – 17.00 Uhr
zusätzlich für die LICHTINSTALLATION: 17.30 – 20.00 Uhr

Sonntag, 8. November: 14.00 – 17.00 Uhr

Außerdem auf Absprache bis Freitag, 8. November 2020.

Aktuelle Informationen über weitere Veranstaltungen: www.grenz-blick.eu oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf via info@grenz-blick.eu

 

Corona-Maßnahmen:
Maskenpflicht im Galerieraum!

Wir sorgen dafür, dass während der offiziellen Öffnungszeiten nicht zu viele Besucher zugleich im Ausstellungsraum anwesend sind, daher könnte es zu kleinen Wartezeiten kommen. Wir bitten um Verständnis.

Die Kunstwerke wurden von Yke Ruessink fotografiert.

Mehr Informationen über Linda ten Dam und Nikola Dicke:

www.colorfullart.nl

www.facebook.com/ColorfullArt/

www.instagram.com/lindatendam_artist

www.nikoladicke.de

www.urbanresort.nl/profile/nikola-dicke/

www.vimeo.com/user9949133

Das Kunstprojekt DE VONK- DER FUNKEN wurde unterstützt durch:

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