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Im Rahmen der Ausstellung „Schliemann gräbt im Digital“ mit Collagen und Texten von Claus Cordes findet die Veranstaltung „Fiktion und Fake – Eine Einladung zur Publikumsdiskussion“ im GrenzBlickAtelier am Samstag, 19. August statt.

Die Wahrheit bleibt auf der Strecke… Warum auch nicht? In der Fiktion – von Homers „Odyssee“ bis  Eugen Ruges „Pompeji“ – kommt die Fantasie zu ihrem Recht. Fantastisches wird imaginiert, auf die Bühne und auf die Leinwand gebracht. Wie steht es heute mit der Fiktion? Ist schon alles erzählt worden?

Die Wahrheit bleibt auf der Strecke… Schlimm genug! Fake macht sich breit, Deep Fake verblüfft und kommt erheblich besser an als die Wahrheit. Wird man in Zukunft „alternative Fakten“ nicht mehr von Fakten unterscheiden können?

Immer stärker durchdringt das Fake  und zunehmend das Deep Fake unsere Bildwelten. Andererseits: Es entsteht immer weniger originelle Fiktion, frei Erfundenes. Die Autofiktion in der Literatur ist mehr Nabelschau als Blick ins Offene. Die Filmbranche arbeitet sich an Biopics ab. Der Mainstream in der Bildenden Kunst meidet die Erzählung. Der Etappensieg von Chat-GPT macht der Fiktion endgültig den Garaus, indem die KI Vorhandenes klischeehaft kombiniert. Der Kampf Fake gegen Fiktion endet mit einem k.o. für die KI.

Klaus Cordes stellt in einem Kurzreferat die Begriffe vor, setzt sie voneinander ab, bezieht sie auf seine Mail-Art-Collagen und stellt Thesen auf, die zu einer hoffentlich munteren Diskussion führen könnten.

Samstag, 19. August 2023

Beginn 15.00 Uhr

Der Eintritt ist kostenlos

Eine Anmeldung ist nicht verpflichtend, hilft aber der Organisation: Via info@grenz-blick.eu oder +49 151 22 678 191

Adresse:
GrenzBlickAtelier im ps-raum
Hahnenpatt 2
Bolandshof
D-46399 Bocholt-Suderwick
(Eingang: Ecke Lange Fohre/Dinxperloer Straße)

FotoCopyright: Gerd Altmann/Pixabay

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